Zittau präsentiert sich in Villingen-Schwenningen

Zittau | Villingen-Schwenningen. Gemeinsam mit den Städten Friedrichsthal, Pontarlier und La Valette wird die Stadt Zittau in der Zeit vom 14. bis 18. September 2009 den Aufbau des selbst entworfenen Partnerschaftsgartens vornehmen. Tatkräftige Unterstützung gibt es dabei von der Städtischen Dienstleistungs-GmbH Zittau, die drei Arbeitskräfte nach Villingen-Schwenningen entsendet. Diese werden vor Ort die umfangreichen Pflaster- und Pflanzarbeiten ausführen und auch die 2,50 Meter hohe Stahltafel mit der Stadtsilhouette aufstellen. Für den termingerechten Transport der Baustoffe sorgt das Fuhrunternehmen Gunter Korschelt aus Eichgraben.

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Ortsansässige Unternehmen leisten Unterstützung

Weitere Unternehmen haben bereits im Vorfeld bei der Herstellung der Stahltafel mit der Stadtsilhouette mitgewirkt. So stellten die Graphischen Werkstätten Zittau GmbH die Datengrundlage für die Stadtsilhouette bereit. Die Datenbearbeitung, sowie die Herstellung der Stahltafel erfolgt durch die Firma Küsters Textile GmbH aus Zittau. Das Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Andreas Klaus aus Zittau fertigte die statische Berechnung nebst Fundamentplan an.

Unter dem Motto „Die Natur verbindet“ lädt die Stadt Villingen-Schwenningen vom 12. Mai bis zum 10. Oktober 2010 zur Landesgartenschau ein. Die sechs Partnerstädte, darunter natürlich auch Zittau, werden sich auf dieser mit der Gestaltung von Dauergärten auf einem ehemaligen Industriegelände der Bahn in Schwenningen, direkt am Neckar-Radweg, beteiligen. Diese ca. 100 m² großen Dauergärten sollen möglichst etwas Typisches für die jeweilige Stadt aufweisen und werden auch nach der Landesgartenschau erhalten bleiben.

Zittau präsentiert sich als große Blume, die als Symbol für den Garten steht. Die Blütenmitte, gepflastert aus blauem Basalt, symbolisiert den Zittauer Markt. Darauf wird eine Stahlplatte mit der Stadtsilhouette aufgestellt, auf welcher der Namenszug „Zittau“ zu lesen ist. Eine niedrige Hecke aus Eibe, die den „Grünen Ring“ darstellt, soll die ovale Pflasterfläche einfassen. Nach außen schließen sich sieben Blütenblätter an. Diese stehen für die Ortschaften der Stadt Zittau und werden mit liegenden Schrifttafeln namentlich benannt. Bepflanzt werden die Blütenblätter in den Stadtfarben mit roten und weißen Bodendeckerrosen. Für die weiße Rose wird die Sorte „Dreiländereck“ verwendet, die anlässlich der 2. Sächsischen Landesgartenschau Zittau/Olbersdorf 1999 getauft worden ist. Umgeben ist die Blüte von Rasenflächen, die einen ruhigen Übergang zu den benachbarten Dauergärten der anderen Partnerstädte schaffen.

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  • Quelle: /red
  • Erstellt am 27.08.2009 - 23:14Uhr | Zuletzt geändert am 27.08.2009 - 23:14Uhr
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