Theaterpädagogische Werkstatt vor dem Aus

Zittau | Großhennersdorf, 1. Dezember 2020. Wegen der Kürzungen des Landkreises Görlitz im Etat für freiwillige Leistungen der Jugendhilfe wird die Arbeit der Theaterpädagogischen Werkstatt ab 2021 nicht mehr finanziert. Nach fast 25 Jahren droht eine fachlich anerkannte und in der Region sehr geschätzte außerschulische Arbeit mangels Geldes abzubrechen.

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Können Projektgelder die Werkstatt retten?

Von der Persönlichkeitsentwicklung durch das Theaterspiel profitierten viele Generationen Jugendlicher unter der pädagogischen Leiterin Mechthild Roth. "Dramatisch ist das drohende Ende auch deshalb, weil es eine ländliche Region trifft, deren Angebote für Kinder und Jugendliche eh sehr rar sind", so Yvonne Müller von der Hillerschen Villa in einer Mitteilung.

Derzeit versuchen die Eltern der betroffenen Kinder bei Landrat Bernd Lange (CDU) für die Finanzierung des Fortbestandes der theaterpädagogischen Arbeit zu werben. Auch die Hillersche Villa will nicht aufgeben und versucht über das Einwerben von Projektgeldern die Arbeit ab 2021 alternativ zu finanzieren. In diesem Zusammenhang freut sich die Hillersche Villa über Ideen und Vorschläge aus allen Bereichen des Landkreises, damit den Kindern und Jugendlichen ihre angestammte Lern- und Freizeitmöglichkeiten erhalten bleiben.

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 01.12.2020 - 09:44Uhr | Zuletzt geändert am 01.12.2020 - 09:44Uhr
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