Hochschule Zittau/Görlitz fasst Millionen ab

Dresden | Zittau | Görlitz, 5. Oktober 2015. Wie ein warmer Regen im Herbst doch gut tun kann: Prof. Dr. phil. Friedrich Albrecht, Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz, hat heute drei Fördermittelbescheide in Höhe von insgesamt 3,73 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten. Der Freistaat Sachsen fördert damit drei Forschungsprojekte des Instituts für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM), von denen je 90 Prozent der Gesamtprojektkosten übernommen werden.

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Projektstart am 1. Dezember 2015

Mit den Forschungsvorhaben werden Projekte zur Energieeffizienzsteigerung im Bereich der Biomassevergasung, zu thermischen Energiespeichern sowie zu neuen Lagerungen für Turbomaschinen umgesetzt. Geplant sind vor allem Experimente an den Versuchsständen im "Zittauer Kraftwerkslabor". Das "Zittauer Kraftwerkslabor", in den letzten vier Jahren errichtet und vom sächsischen Wirtschaftsministerium ebenfalls mit 5,75 Millionen Euro gefördert, wurde heute feierlich eröffnet.

Hierhin fließt das Geld:

    • Für das Forschungsprojekt "Thermochemische und fluiddynamische Optimierung einer Biomasse-Festbettvergasung mit Blockheizkraftwerken" erhält die Hochschule 1,29 Millionen Euro.

    • Rund 1,28 Millionen Euro Fördermittel stehen für das Projekt "Energieeffiziente ölfreie Lagerungen für Anwendungen in Turbomaschinen, Windrädern und Energiespeichern" zur Verfügung.

    • Das Forschungsvorhaben "Hochtransistentes thermisches Energiespeichersystem für eine anlagenschonende und energieeffiziente Flexibilisierung thermischer Energieanlagen“ wird mit 1,16 Millionen Euro gefördert.

    Die Hochschule Zittau/Görlitz besitzt eine lange Tradition auf dem Gebiet der Energietechnik in Lehre und Forschung. Ein großer Teil der Drittmittel wird in diesem Bereich akquiriert. Am IPM der Hochschule arbeiten derzeit fünf Professoren an Projekten aus dem Bereich Energie- und Umwelttechnik. Start für die vom sächsischen Wirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekte ist der 1. Dezember 2015.

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    • Quelle: red
    • Erstellt am 05.11.2015 - 15:35Uhr | Zuletzt geändert am 05.11.2015 - 15:35Uhr
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