Behinderte kommen über die Schienen

Zittau. Durch die Vermittlung von Oberbürgermeister Arnd Voigt kann nun für das langjährige Problem der sicheren Querung der Bahngleise auf dem Hauptbahnhof Zittau durch Gehbehinderte, auch Rollstuhlfahrer, und andere Bedürftige wie Mütter mit Kinderwagen eine Lösung angeboten werden.

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Helfen und helfen lassen

Dafür wurde zwischen dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Zittau (DRK) und der DB Station & Service AG Leipzig ein Vertrag geschlossen, der regelt, dass ab dem 1. Juni 2008 der Bahnhofsdienst des DRK mit ehrenamtlichen Kräften auf Abruf zur Hilfeleistung vor Ort sein wird.

Auslöser waren zahlreiche Anfragen betroffener Bürger und Gäste der Stadt, die bei Ankunft oder Abfahrt vom Zittauer Bahnhof die Tunnelunterquerung mit ihren Treppen nutzen mussten.

Kommentar

Fein. Der Bahnhof ist jetzt, was den Weg vom und zum Bahnsteig betrifft, zwar nicht barrierefrei, aber überwindbar.

Rückblende: Es gab einmal ein Land, da war es - weitestgehend - selbstverständlich, beim Tragen eines Kinderwagens zu helfen. Die Helfer kannten die Situation meist aus eigener Erfahrung.

Das funktioniert heute nicht mehr so im Selbstlauf, also muss es organisiert werden - dem Oberbürgermeister und dem DRK und der Deutschen Bahn sei´s gedankt.

Stell´n Sie sich mal vor, Sie tragen einen Kinderwagen und stopern - sind Sie da überhaupt versichert.... ? Rufen Sie lieber das DRK!

Rät Ihr Fritz Stänker, der trotzdem anfasst.

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  • Quelle: /FRS
  • Erstellt am 16.05.2008 - 20:53Uhr | Zuletzt geändert am 16.05.2008 - 20:53Uhr
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