PartEEnschaften: Bürgerbeteiligung bei Erneuerbaren
Zittau, 20. April 2024. Ein neues Forschungsprojekt namens „PartEEnschaften“, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird, untersucht, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Kenntnisse in die Planung von Erneuerbaren Energieanlagen einbringen können. Ziel ist es, innovative Methoden für Planungsverfahren zu entwickeln.
Möglichkeit für Bürger Konzepte zur Energieverteilung mit zu gestalten. Symbolbild
Foto: Maria Maltseva auf Pixabay
Bürger als Experten
In der Region um Hoyerswerda und Zittau werden zwei partizipative Bürgergruppen gebildet, in denen die Teilnehmenden als Experten für ihre Heimatregion agieren. Die MSH Medical School Hamburg hat bereits 1000 Personen aus der Region zufällig ausgewählt und eingeladen, an einer Befragung zum Thema Erneuerbare Energieanlagen teilzunehmen. Ein Teil dieser Gruppe wird ebenfalls in die Bürger-Planungsgruppen integriert.
Konkrete Planungsschritte
Das Projektteam plant, je eine regionale Bürger-Planungsgruppe mit 15 Teilnehmern zu etablieren, die in Workshops und weiteren Aktivitäten mitwirken. Angesprochen werden insbesondere jüngere Erwachsene sowie andere Bürgerinnen und Bürger der Region, die bisher wenig Erfahrung mit Energieversorgung und Regionalplanung gesammelt haben. In den Workshops werden sie umfassend informiert und arbeiten gemeinsam an einem regional verankerten Konzept für die räumliche Verteilung der Erneuerbaren Energien.
Projekt und Partner
Das Projekt wird in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Technischen Universität München und der MSH Medical School Hamburg durchgeführt. Fachliche Unterstützung erhalten sie von der Sächsischen Energieagentur (SAENA), der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung GmbH und dem Regionalen Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien.
Interessierte können sich über die Webseite https://cj2302.customervoice360.com/uc/parteenschaften/ zur Teilnahme anmelden. Für weitere Informationen steht Valentin Leschinger unter der Telefonnummer 04036122649396 zwischen 15:00 und 17:00 Uhr zur Verfügung.



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- Quelle: red / MSH Medical School Hamburg
- Erstellt am 15.04.2024 - 11:07Uhr | Zuletzt geändert am 20.04.2024 - 15:38Uhr
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