Hundehaltertreffen in Zittau

Zittau, 24. Oktober 2018. Möglichkeiten, eine Stadtgesellschaft zu spalten, gibt es viele. Beliebt ist beispielsweise die Einteilung in Hundehalter (die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner tatsächlich hinterlassen) und in jene, die darauf ausrutschen oder sich zumindest mokieren. Dass es anders geht, zeigt Zittau: Hier lädt die Stadtverwaltung alle Zittauer Hundehalter und Interessierte zu einem zwanglosen Austausch über das Zusammenleben von Mensch und Vierbeiner in der Mandaustadt ein. Es geht um mehr als die Häufchen.

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Über Hundehaltung in der Stadt reden

Oberbürgermeister Thomas Zenker und Mitarbeiter der Stadtverwaltung stehen beim Hundehaltertreffen für alle Fragen rund um den Hund zur Verfügung. Gesprochen werden kann nicht nur darüber, wo die Hunde Herrchen oder Frauchen an die Leine nehmen müssen und wie die Hundehäufchen entsorgt werden können, sondern auch über die Verwendung der Hundesteuer und alle anderen Fragen rund um das Thema Hund und Stadt.

Zusätzlich stellt der Hundesportverein sein Angebot vor und auch eine Tierärztin steht für Gespräche zur Verfügung. Natürlich können auch die Hundehalter untereinander ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen austauschen, etwa zum Barfen, was für die Fütterung mit Rohfutter steht, über die besten Leinen und Hundenäpfe sowie über Trainingsmethoden und darüber, was der Vierbeiner schon so alles angestellt hat.

Hingehen!
Sonnabend, 27. Oktober 2018, 10 Uhr,
Hundesportplatz des Hundesportvereins Zittau – Dreiländereck e.V., An den Kaiserfeldern, 02763 Zittau

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Hunde können gern mitbracht werden.



Kommentar:

So geht Kommunalpolitik! Oft sind es die kleinen Dinge, die die Bürger tagtäglich beschäftigen. In Bezug auf Hunde in der Stadt und das, was hinter rauskommt und manchmal liegen bleibt, könnte man auf eine Kultur des Meckerns und sich Ereiferns setzen und diese per Ordnungsamt bedienen.

Oder man redet miteinander, bringt noch nützliche Informationen mit und nährt auf diese Weise Bewusstsein, Verständnis und Toleranz – eine Vorgehensweise, die sich bestimmt auch auf andere Problemfelder übertragen lässt, meint Ihr

Thomas Beier

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  • Quelle: red
  • Erstellt am 24.10.2018 - 08:01Uhr | Zuletzt geändert am 05.04.2021 - 16:08Uhr
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