Pilgerhäusel vermessen und dokumentiert

Bild zu Pilgerhäusel vermessen und dokumentiertHirschfelde, 2. Juli 2007. Die Sanierung des künftigen Pilgerhäusels in Hirschfelde rückt wieder ein Stück näher. Jetzt übergaben Patrick Nehl und Manuel Schneider, beide Studenten des Fachbereichs Bauwesen an der Hochschule Zittau/Görlitz, einen dicken Ordner mit der Bauzustandsanalyse des ehemaligen Pfarrhäuschens an die Geschäftsführerin des Umgebindelandes, Jeannette Gosteli. "Damit könnte noch in diesem Jahr die Bauplanung an dem ehemaligen Pfarrhaus beginnen", freute sich Frau Gosteli. Dieses Wahlpflichtprojekt der beiden jungen Männer wurde möglich durch die Kooperationsvereinbarung zwischen Hochschule und Landkreis in Verbindung mit dem Projekt Umgebindeland.

Abb., v.l.: Liane Vogel, Patrick Nehl und Manuel Schneider, Prof. Christian Schurig und Jeannette Gosteli
Foto: Landratsamt Löbau-Zittau
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Bald Obdach für Pilger

Für die Bauzustandsanalyse standen modernste Messinstrumenten der Hochschule zur Verfügung. "Damit ist dieses Umgebindehaus eines der am besten dokumentierten in der Region überhaupt. Dazu gehören auch die Alte Mangel in Ebersbach und der Faktorenhof in Eibau, für die allerdings damals der komplexe Einsatz solcher moderner Meßmethoden noch nicht zur Verfügung stand", stellte Professor Christian Schurig, Betreuer der Studenten fest und ergänzte: "Ein solches konkretes Wahlpflichtprojekt wie das Pilgerhäusel gibt es selten." Einen maßgeblichen Anteil an der guten Arbeit der beiden Studenten hat auch Liane Vogel, Leiterin des Hochschullabors für Bauphysik.

Beide Studenten haben laut Schurig eine gute Arbeit vorgelegt. Übernehmen wird die Dokumentation Architekt Knut Wolf, der sich nun auch um Fördermittel bemühen wird. Patrick und Manuel arbeiten mittlerweile an ihren Diplomarbeiten.

Das ehemalige katholische Pfarrhaus in der Komturgasse in Hirschfelde liegt an dem historischen Jakobsweg zwischen Görlitz und Prag, der wiederbelebt werden soll. "Das Umgebindehaus soll Pilgern bald ein bescheidenes, aber gemütliches Obdach bieten", erläuterte Jeannette Gosteli die künftige Nutzung.

Update:
Ein altes Haus sanieren

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  • Quelle: /red | Foto: LRA Löbau-Zittau
  • Erstellt am 02.07.2007 - 13:34Uhr | Zuletzt geändert am 29.03.2022 - 14:48Uhr
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