Maßgeschneiderte Verlobungsringe: Einzigartige Symbole der Liebe
Zittau, 29. Februar 2024. Trotz jahrtausendealter Tradition einer Eheanbahnung hat eine Verlobung bis heute keinen rechtsrelevanten Status. Allerdings ist sie ein Versprechen auf ein gemeinsames Leben, romantisch und das Zeichen ernster Liebesabsichten. In der westlichen Kultur besiegelt der Verlobungsring den gegenseitigen Schwur.
Bild von Mian Shahzad Raza auf Pixabay
Verlobung als Eheversprechen an den Brautvater
In vielen Kulturen wurde der Eheantrag nicht zwischen Braut und Bräutigam ausgetauscht. Viel mehr musste der verliebte Mann mit dem Brautvater um die Bedingungen einer Eheschließung verhandeln. Das erfolgreiche Ende dieser Verhandlungen besiegelte die Übergabe einer Mitgift an den zusagenden Brautvater.
Tausch der elterlichen Zuständigkeiten
Dies änderte sich in vielen Ländern im Laufe der Jahrhunderte. Jetzt tauschten die Eltern der Braut mit denen des Bräutigams Nutztiere oder Textilien, Wertgegenstände oder andere verhandelte Verlobungsgeschenke. Die jungen Liebenden konnten noch bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts nur darauf hoffen, wohlwollend einander zugeführt zu werden.
Immaterielle und freie Entscheidung Liebender
Heutzutage bestimmen verliebte Paare selbst über ihr weiteres gemeinsames Schicksal. Ein Eheantrag erfolgt aus reinem Herzen und mit dem Wunsch, sich nie wieder voneinander zu trennen. Oft ist dies eine stürmische Angelegenheit, manchmal eine Entscheidung nach langer Phase der unverbindlichen Liebe. Eine Absage ist auch in der westlichen Kultur nicht ausgeschlossen.
Verlobungsringe erst neu wieder Trend
Anstelle einer Mitgift verschenken Liebende inzwischen Verlobungsringe, überwiegend aus Gold oder Silber. In der amerikanischen Kultur setzt sich der Solitärring mit einem besonders wertvollen, einzelnen Edelstein durch. Beispiele aus Platin, Roségold, Gelbgold, Weißgold oder Silber gibt es bei verlobungsring.de. Der Heiratsantrag gilt mit dem Überstreifen des Rings als angenommen.
Bedeutung des Edelmetalls beim Verlobungsring
Edelmetalle stehen für das Reine im Leben, für die Kostbarkeit der Liebe und somit den hohen Stellenwert der beschenkten Person. Unterschiedliche Farben und Härten bedeuten in dieser Symbolik nichts außer unterschiedlichen Preisen. Stilsichere Liebende können mit dem gewählten Edelmetall auf die individuellen Vorlieben der beschenkten Person eingehen.
Symbolik der geschlossenen Ringform
Viel symbolstärker ist die runde Ringform. Anfang und Ende der Liebe gehen demnach unendlich ineinander über. Dies entspricht der Vorstellung, ab dem ersten Kuss bis zum letzten Atemzug alle Fährnisse des Lebens miteinander durchzustehen. Ebenfalls soll es die Herzen für immer nahtlos verbinden.
Solitärstein oder Diamantenbesatz? Reine Geschmackssache
Nicht jede Person mag einen Verlobungsring mit »großem Klunker« tragen. Deshalb sind deutlich kleinere Diamantsteine in feinem Schliff gebräuchlicher. Üppig, ohne zu stark aufzufallen, sind Solitärsteine in zusätzlichem Besatz mit vielen winzigen Steinchen. Wer sich dafür nicht erwärmen kann, akzeptiert auf jeden Fall einen Verlobungsring mit einer ganzen Reihe kleiner Steinchen, am besten transparent.
Beobachten, kennenlernen und Steinfarbe sorgfältig auswählen
Die Farbe der gewählten großen Steine oder des Steinchenbesatzes passt immer zur Farbe des Edelmetalls. Roségold zum Beispiel strahlt noch schöner mit Rubinen, während Weißgold oder Platin die optimale Kombination zu Diamanten oder Brillanten sind. Für die Auswahl des besten Verlobungsrings sollten die Antragsteller den Kleidergeschmack und die Schmuckvorlieben der geliebten Person bereits gut kennen.
Wohin mit dem Ring bei Auflösung der Verlobung?
Eine Verlobung wird so unverbindlich geschlossen wie aufgelöst. Zunächst gelten Eheantrag und Versprechen nur untereinander als verbindlich. Während der Hochzeitsvorbereitungen kann das frische Liebesfeuer erlöschen. Dann gehen die Partner wieder getrennter Wege. Den Verlobungsring gibt die Braut in diesem Fall wieder zurück.
Liebespfand als Absicherung im Notfall
Im Erfolgsfall kann der Verlobungsring später zum Ehering umgraviert werden. Es kann aber auch passieren, dass Braut oder Bräutigam durch Schicksalsschläge vor der Eheschließung ihr Versprechen nicht mehr einlösen können. In diesem Fall gilt der Verlobungsring als kleine Chance, sich trotzdem finanziell abzusichern. Er ist in der Regel so wertvoll, dass er beim Verkauf über finanzielle Notlagen hinweghilft.
Fazit
Rituale einer Verlobung haben sich kulturell und historisch immer wieder verändert. Moderne Brautpaare können sich grundsätzlich auch ohne Übergabe von Geschenken einander die Ehe antragen und versprechen. Verlobungsringe allerdings haben eine starke Symbolik und sind deshalb ein sichtbares Zeichen der Liebe und des Versprechens ewiger Treue im späteren Ehebund.



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- Erstellt am 29.02.2024 - 21:12Uhr | Zuletzt geändert am 29.02.2024 - 21:43Uhr
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