Chancen für Ältere
Zittau | Löbau, 17. September 2007. Seit Januar 2007 sind durch den Arbeitgeberservice des Fachdienstes Beschäftigung und Arbeit (BeA) bereits 383 Stellenangebote, überwiegend im Landkreis Löbau- Zittau akquiriert worden. Die Stellenangebote lagen vor allem in den Bereichen produzierendes Gewerbe mit dem Schwerpunkt der Metallbearbeitung, dem Handwerk, dem Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Baugewerbe, der Gesundheits- und der Dienstleistungsbranche.
Arbeitgeberservice zieht Bilanz / Fördermittel sinnvoll eingesetzt
Besonders interessant hierbei ist die Tatsache, dass Unternehmen zunehmend auch wieder ältere Arbeitnehmer über 50 Jahre einstellen und damit auf Erfahrungen und Tugenden zurückgreifen, die für Unternehmen möglicherweise von Vorteil sind, wie Zuverlässigkeit, Lebenserfahrung und Durchhaltevermögen“, stellte Ute Wolf, Leiterin der Abteilung Fallmanagement. Die Zahlen sprechen für sich: während im Jahr 2005 sowie in 2006 jeweils etwa 50 ältere Arbeitnehmer durch Eingliederungszuschüsse (EGA) gefördert wurden, sind es im ersten Halbjahr 2007 bereits 58.
Im vergangenen Jahr lagen dem Fachdienst etwa 600 Anträge auf Eingliederungszuschüsse vor. Nach Erwartung von Frau Wolf wird das Jahresergebnis 2007 ähnlich sein. Zum Halbjahr lag die Anzahl bei 329 Anträgen.
Mehr als 3100 Bewerbungsunterlagen aus dem Fallmanagement wurden bis zum ersten Halbjahr 2007 durch die Mitarbeiter des Arbeitgeberservices (AGS) gesichtet und an Arbeitgeber weitergeleitet. Etwa 37 Prozent der Stellenangebote des AGS konnten durch Bürger aus dem Leistungsbezug des ALG II besetzt werden. „Damit verbesserte sich der stellenbezogene Vermittlungserfolg (Halbjahresbilanz) gegenüber dem Jahr 2006 um zehn Prozent“, stellte Ute Wolf fest. Dies leite sich aus den Anforderungen der Stellenangebote sowie aus den Potentialen und Fähigkeiten der Bürger ab, deren Bewerbung über den AGS beim Arbeitgeber vorgeschlagen wurde, so Wolf.
Zudem deuten diese Zahlen darauf hin, dass immerhin über 50 Prozent der Arbeitsstellen auch über den sogenannten Nachbeschäftigungszeitraum hinaus durch die Vermittelten besetzt bleiben. Der Fachdienst sieht das als recht gutes Ergebnis, immerhin seien gut die Hälfte der Fördermittel nachhaltig wirkend zum Einsatz gekommen.
Die durchschnittliche Beschäftigungsdauer bei durch Eingliederungszuschüsse für Ältere geförderte Stellen für über 50 Jährige liegt nach Fachdienstangaben derzeitig bei etwa 30 Monaten, bei normalen Eingliederungszuschüssen bei rund 16 Monaten.
Update:
Stellen richtig besetzen, das ist nicht nur eine Frage der Qualifikation.



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- Quelle: /red
- Erstellt am 17.09.2007 - 08:16Uhr | Zuletzt geändert am 01.06.2021 - 11:17Uhr
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