Lohnt sich ein Umzug für den neuen Job?
Zittau, 26. Februar 2015. Die meisten Bundesbürger - die Oberlausitzer bestimmt sogar überdurchschnittlich - sind heimatverbunden: Eine Studie belegt, dass die Mehrheit nicht bereit ist, für einen neuen Job wegzuziehen. Besonders überrascht, dass auch die junge Generation am liebsten in ihrer aktuellen Stadt bleiben möchte. Doch was tun, wenn es keine andere Alternative gibt? Schließlich ist das ostsächsische Dreiländereck nicht gerade mit attraktiven Arbeitsplätzen gesegnet.
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Nur acht Prozent der deutschen Bevölkerung sind für einen Umzug bereit
Mehr Freiheit, mehr Flexibilität: Viele deutsche Bürger wünschen sich andere Arbeitszeitmodelle und träumen von einem neuen Job. Doch wie mobil sind sie wirklich und wer traut sich, in der Ferne ein soziales Umfeld neu aufzubauen? Deutlich weniger als gedacht!
Wegen einer anderen beruflichen Tätigkeit die Heimat zu verlassen, das möchten nur die wenigsten – lediglich 43 Prozent der berufstätigen Bundesdeutschen würden für einen neuen Job innerhalb der eigenen Stadt umziehen, 24 Prozent würden maximal in der eigenen Region im Umkreis von 200 Kilometern umziehen und acht Prozent wären bereit, auch innerhalb der gesamten Bundesrepublik umzuziehen. Die Mehrheit (75 Prozent) würde nicht außerhalb der Landesgrenze umziehen, das ist das Ergebnis einer Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa.
Und auch die junge Generation im Alter von 18 bis 29 Jahre ist eher heimatverbunden: 45 Prozent möchten in der eigenen Stadt bleiben, innerhalb der Region würden nur 24 Prozent umziehen und mit sieben Prozent ist der Umzugswille innerhalb von Deutschland noch kleiner.
Umzugswille abhängig von beruflicher Position oder Arbeitslosigkeit
Wie stark nun jemand mit der Heimat verwurzelt ist, hängt auch von der Position ab: 48 Prozent der Fachkräfte möchten lieber in ihrer Stadt bleiben, bei Personalverantwortlichen sind es 38 Prozent und bei Führungskräften sind es sogar nur noch 25 Prozent.
Anders sieht es bei jungen Familienvätern aus, die gerne beruflich vorankommen möchten. Sie sind auch bereit aufgrund eines besseren Jobs umzuziehen. Manchmal reicht die eigene Ausbildung hierfür nicht aus und die meisten Bildungsstandorte sind für das ostsächsische Dreiländereck weit entfernt. Eine Alternative wäre zum Beispiel ein berufsbegleitendes Studium bei der SGD – hier liegt der Vorteil darin, dass man sich von zu Hause aus weiterbilden kann und somit kein Umzug in eine andere Stadt vonnöten ist. Aber: Es sind immerhin auch 40 Prozent der Studienabgänger in Ostdeutschland dazu bereit, innerhalb Deutschlands umzuziehen.



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- Quelle: red | Foto: © istock.com/elenaleonova
- Erstellt am 26.02.2015 - 17:11Uhr | Zuletzt geändert am 26.02.2015 - 17:23Uhr
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