Gedenken zur Reichspogromnacht gestört
Zittau, 12. November 2012. Die Gedenkveranstaltung zum 74. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November 2012 am ehemaligen Standort der jüdischen Synagoge in Zittau wurde zu Beginn durch etwa 15 Vertreter der extremen Rechten gestört, die später wieder abzogen.
Zu spät für "Wehret den Anfängen!“
"Die Störung des Gedenkens, augenscheinlich angeführt durch Vertreter der NPD, verurteile ich zutiefst. Es zeigt, dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus insbesondere den Holocaust scheinbar die extreme Rechte stört", erklärte Jens Thöricht, der für die Linken im Zittauer Stadtrat sitzt. Er forderte die Stadträte auf, trotz aller Differenzen gemeinsam das Engagement gegen die extreme Rechte zu verstärken.
Thöricht schloss seine rede mit den Worten: "Dann müssen wir denen die Stirn bieten und laut "Nein!" sagen. Denn das ist doch die eigentliche Lehre, die wir aus dem 9. November 1938 ziehen sollten. Eigentlich wollte ich mit den Worten "Wehret den Anfängen!“ schließen. Doch ich glaube dafür ist es zu spät. Gerade auch unter den Eindrücken des heutigen Abends ist daher mein Apell: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“.
Kommentar:
Logisch, dass weit links klare Ansage macht gegen weit rechts. Doch was macht die - bürgerliche - Mitte?
Wird schon alles nicht so schlimm?
Bitte wieder mal die Geschichtsbücher 1923 bis 1933 vorholen,
empfiehlt Ihr Fritz R. Stänker



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- Quelle: red | Grafik: Aus der Installation "Jüdische Spurensuche" von Jörg Beier, Schwarzenberg
- Erstellt am 12.11.2012 - 05:52Uhr | Zuletzt geändert am 24.03.2022 - 18:35Uhr
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