B178n: Überraschende Wende eines Baustopps - (leider) ein Aprilscherz

Zittau, 2. April 2015. Von Elke Fasler. Liebe Leserinnen und Leser, viele von Ihnen haben es sicher sofort gewusst - der Bericht über "die überraschende Wende" beim Weiterbau des Abschnittes 1.1 der B178n von der Anschlussstelle Weißenberg der BAB 4 bis Nostitz war ein Aprilscherz.

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B178n hat enorme Bedeutung

Die Anregung für das innovative Projekt lieferte der Leipziger City-Tunnel. Seine Länge umfasst 5,3 Kilometer. Beispiele wie der City-Tunnel oder der Berliner Fernsehturm belegen, dass in der Baubranche die Möglichkeiten längst nicht ausgeschöpft sind.

Deutlich wird beim Leipziger Projekt, dass bei der Untertunnelung einer Großstadt Einwendungen hinsichtlich der Existenzgefährdung von Unternehmen und der Verlust von Privatbesitz offenbar kaum die Ursache für Baustartverzögerungen sind. Dabei ist der Straßenbau ist ein hochsensibler Bereich: Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens müssen alle Einwendungen und Gegendarstellungen geprüft werden. Rechtssicherheit lautet die Devise.

Ob durch die gesetzlich festgelegte Verfahrensweise als Endergebnis dann der ökonomischste und idealste Straßenverlauf gebaut werden kann, ist im Fall der B178n zum gegenwärtigen Zeitpunkt völlig offen. Fakt ist: Diese Straße hat enorme Bedeutung für die weitere Entwicklung einer ganzen Region.

Das war der Aprilscherz!
01.04.2015: B178n: Überraschende Wende eines Baustopps

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  • Quelle: Elke Fasler
  • Erstellt am 02.04.2015 - 15:19Uhr | Zuletzt geändert am 02.04.2015 - 15:19Uhr
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