Jugendclub “Mosquito” feiert Jubiläum

Zittau. Der Jugendclub “Mosquito” in der Zittauer Rosa-Luxemburg-Straße wird ein Jahr alt. Das muss gefeiert werden - lautstark und lecker. Neuer Look, neues Programm, neues Team. Seit der ehemalige Jugendclub “Quasimodo” zum “Mosquito” wurde, hat sich in den kleinen Räumlichkeiten eine Menge geändert. Nun jährt sich die Übergabe des Clubs und für das Jubiläum werden weder Kosten noch Mühe gespart, um zwei Tage lang mit allen Freunden des “Mosquito” zu feiern.

Anzeige
cms[SKYSCRAPER]

Viel Musik: Lokale und überregionale Acts lassen es laut werden

Mit dabei ist zum Beispiel die Band “Turbosperber” aus Zittau, die statt ihrer üblichen Rockmusik am Freitag zarte Akustiktöne anschlagen. Danach sorgt ein DJ und jahrelanger Mitarbeiter im Jugendclub für tanzbare Beats und Partystimmung. Am Sonnabend bespielt dann “Burning Motors“ die Geburtstagsfeier. Die Mischung aus Rock und Metal dürfte aber nicht nur den alteingesessenen Freundes des Jugendclubs gefallen - denn die Dresdener Band hat schon überregional von sich hören lassen.

Allerdings gibt es an diesem Wochenende im “Mosquito” nicht nur etwas auf die Ohren sondern auch auf die Augen. Bevor “Turbosperber” ihr Akustikkonzert geben, wird aus dem Club ein “Filmclub” und die große Leinwand vor die Konzertbühne gezogen. Am Samtag gegen 13 Uhr wartet auf alle “Mosquito”-Gäste nach der durchgefeierten Nacht ein leckerer Brunch.

Im Oktober geht der Clubbetrieb dann wie gewöhnlich mit ein bis zwei Konzerten verschiedenster Musikrichtungen im Monat und den wöchentlichen Tischkicker- und Cafeabenden weiter. Mehr können die circa zehn Mitarbeiter im “Mosquito” bisher nicht auf die Beine stellen. Auch, weil die Konzerte im letzten Jahr nicht so gut besucht waren, wie gehofft. “Es hat einfach an Werbung gefehlt”, sagt Mary Prade, Mitarbeiterin im “Mosquito“.

Traditionen leben weiter: Die “Tealounge” gibt es wieder ab November

Ab November lebt dann aber eine lange und erfolgreiche Tradition des wieder auf. Denn die “Tealounge” gab es zwar schon zu den Zeiten als der Jugendclub noch “Quasimodo” hieß, war aber so erfolgreich, dass auch in diesem Jahr nicht auf sie verzichtet wird. Im Gegenteil sie wird sogar ausgebaut. Mary Prade verrät: “Es wird diesen Winter sehr viel unplugged music geben, auch von einer lokalen Band, die man sich unplugged eigentlich gar nicht vorstellen kann. Aber wer das ist, bleibt noch ein Geheimnis.”

Das “Mosquito” ist ein Projekt vom Multikulturellen Zentrum (MUK) in Zittau. Von 2001 bis 2008 hatte es sich als Jugendclub “Quasimodo” einen Namen gemacht. Am 25. September 2008 stiegen die Gründer des Clubs aus und übergaben das “Quasimodo” an ein neues Team. Ein neuer Name musste gefunden werden - das “Mosquito” war geschaffen. Gleichzeitig wurden die Räume komplett renoviert. Jetzt zieren die Wände Malereien der Großschönauer Nachwuchskünstlerin Melanie Böhm. Mit dem neu angeschafften Tischkicker und einer verstärkten Ausrichtung auf Konzerte war die Verwandlung des Jugendclubs schließlich komplett.


Hingehen!
Freitag, 25. September 2009
- ab 18 Uhr: Filmclub
- ab 20 Uhr: “Turbosperber” unplugged (Rock)
- ab 22 Uhr: Disco mit DJ Knut
Sonnabend 26. September 2009
- ab 13 Uhr: Brunch (3,50 Euro)
- ab 21 Uhr: “Burning Motors” (Rock/Metal)

Oder dann:
- jeden Freitag ab 20 Uhr Café
- jeden Dienstag ab 19 Uhr Kickerabend

Kommentare Lesermeinungen (0)
Lesermeinungen geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion, sondern die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Die Redaktion behält sich das Recht zu sinnwahrender Kürzung vor.

Schreiben Sie Ihre Meinung!

Name:
Email:
Betreff:
Kommentar:
 
Informieren Sie mich über andere Lesermeinungen per E-Mail
 
 
 
Weitere Artikel aus dem Ressort Weitere Artikel
  • Quelle: /Romy Ebert
  • Erstellt am 10.09.2009 - 20:09Uhr | Zuletzt geändert am 10.09.2009 - 20:27Uhr
  • drucken Seite drucken