Aufgepasst beim Sport treiben!
Zittau, 11. Januar 2020. Das A und O für die Gesundheit sind die Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und regelmäßige sportliche Aktivität. Viele heutige Erkrankungen sind auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Da ist klar im Vorteil, wer das Zittauer Gebirge als "das Outdoorland" und "aktive Region" nutzt. Das Sprichwort, wonach Sport die beste Medizin sei, hat einen wahren Kern, wenngleich man besser sagen müsste, dass Sport dazu beiträgt, bestimmten Erkrankungen vorzubeugen.
Wer systematisch und intensiv Sport treibt, sollte informiert sein
Zu den Erkrankungen und Beschwerden, denen gegenüber Sport verbeugend wirken kann, gehören unter anderem:
- Rückenprobleme infolge von zu häufigem Sitzen,
- Kopfschmerzen, die auf einer schlechten Sauerstoffversorgung beruhen,
- Herz-Kreislauf-Schwächen, da das Herz leicht überfordert wird, und
- Bluthochdruck, der einen großen Risikofaktor für einen Herzinfarkt und Schlaganfall darstellt.
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- Quelle: red | Foto: sasint / Sasin Tipchai, Pixabay License
- Erstellt am 11.01.2020 - 18:02Uhr | Zuletzt geändert am 11.01.2020 - 18:34Uhr
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Die Psyche durch Sport stärken
Sport zu treiben ist zum einen eine gute Möglichkeit, um die Fitness steigern. Zum anderen hilft körperliche Betätigung auch, Frust und Depressionen zu vertreiben. Es gibt beispielsweise viele Menschen, die sich aus Liebeskummer in sportliche Aktivitäten stürzen. Unzweifelhaft ist es eine gute Ablenkung vom Trennungsschmerz. Darüber hinaus wird das psychische Wohlbefinden gesteigert, denn Sport hilft beim Stressabbau und löst Glücksgefühle aus. Jedoch sollte man aufpassen, dass der Körper dabei nicht überfordert wird. Damit man von einer positiven Auswirkung auf die Gesundheit profitiert, sind einige Trainingsgrundlagen zu beachten.
Falsches Training ist ein Nährboden für Krankheiten
Wer seinen Körper falsch trainiert, schadet ihm. Deshalb wird bei Beginn einer neuen Sportart empfohlen, sich anfangs einen Trainer an die Seite zu holen. Wer beispielsweise beim Schwimmen seinen Kopf krampfhaft aus dem Wasser reckt oder mit einer überrissenen Rückhand Tennis spielt, überlastet seinen Bewegungsapparat. Die Folge können leichte Verletzungen, aber auch schwere chronische Gesundheitsschäden sein. Da Sportanfänger häufig über ein wenig ausgeprägtes Körpergefühl verfügen, überschätzen sie leicht ihre Belastungsgrenze. Ein erfahrener Trainer weiß dies zu verhindern. Im Bereich des Kraftsports arbeiten viele Menschen mit zu schweren Gewichten. Muskelzerrungen und -risse sind die Folge, wodurch der sportliche Einsatz frühzeitig ausgebremst wird.
Trainingsfehler werden übrigens nicht nur von Anfängern gemacht. Auch bei erfahrenen Sportlern kommen sie vor. Sei es, weil sie es nie richtig gelernt haben oder die Fehler geschehen im Lauf der Zeit unbewusst. Deshalb sollte jeder, der regelmäßig sportlich aktiv ist, in regelmäßigen Abständen seine Trainingsmethoden hinterfragen.
Mögliche negative Auswirkungen bei Fehlbelastung
Zu den kritischen Verhaltensweisen gehören Fehlbelastungen. Werden sie über einen längeren Zeitraum gemacht, sind gesundheitliche Probleme nahezu vorprogrammiert. Dazu gehören beispielsweise der recht häufig vorkommende Tennisarm und das sogenannte Läuferknie. Vermieden werden sollte außerdem, zu oft an sein eigenes Limit zu gehen, ohne ausreichende Erholung zwischendurch. Es besteht ansonsten die Gefahr der Überlastung des Organismus und im Anschluss des Auftauchens eines Übertrainingssyndroms. Darunter versteht sich eine Art sportliches Burn-out. Dieses führt zu einer geringeren Leistungsfähigkeit. Erkennen lässt es sich an Symptomen wie Muskelschmerzen, Herzrhythmusstörungen sowie Erschöpfung. Werden die körperlichen Grenzen eztwa beim Langsteckenlauf zu oft überschritten, wird außerdem das Immunsystem geschwächt. Hinzu kommt meist ein starker Verschleiß der Bänder, Gelenke, Knochen und Sehnen.


